Donnerstag, 22.10.2020
10:00 - 12:30
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Tel: 089/278 287 33
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Aus der Praxis: Digitalisierung in der Fertigung – Mit Smart Watches, KI und Machine Learning neue Potenziale heben

Auch in der aktuellen Situation will Ihnen das Kompetenzzentrum Augsburg praxisnahe Einblicke rund um das Thema Digitalisierung bieten. In dieser virtuellen Veranstaltung stellen Herr Prof. Dr. Gerald Winz, Wissenschaftlicher Leiter Maschinenbau und Herr Prof. Dr. Stefan Wind, Wissenschaftlicher Leiter Informatik der HS Kempten drei innovative und praxisnahe Anwendungsfälle aus dem Digital Laboratory der Hochschule Kempten vor. Das Digital Laboratory wurde 2018 an der Hochschule Kempten gegründet. Die Aufgabe des Digital Laboratory ist es, die Wirtschaft im digitalen Wandel zu unterstützen.

Inhalte der Veranstaltung

Machine Learning zur Qualitätsverbesserung in der Fertigung
Moderne Fertigungsverfahren unterliegen einer Vielzahl von Einflussgrößen. Einige dieser Parameter sind qualitätsbestimmend, andere erst in bestimmten Kombinationen. Das Verfahren des Machine Learnings ermöglicht es die qualitätsbestimmenden Faktoren herauszufiltern und in Echtzeit im laufenden Betrieb einer 5-Achs-Fräsmaschine zu analysieren.

Künstliche Intelligenz in der Planung
Die Montageplanung von variantenreichen Werkzeugmaschinen ist komplex. Wie viel Ressourcen werden benötigt, wie viel Puffer soll eingeplant werden und welchen Termin kann dem Kunden zugesagt werden? Anhand eines Fallbeispiels wird gezeigt, wie Methoden der Künstlichen Intelligenz es schaffen, präzise Abschätzungen über Personalaufwand und termingerechter Auftragseinplanung zu liefern, um einen nivellierten und stabilen Montageprozess zu ermöglichen.

Echtzeitübersicht von Fertigungsmaschinen auf einer Smart Watch
Die technischen Entwicklungen im Bereich Wearables sind enorm. Viele von uns tragen sie am Handgelenk. Die Smart Watch ist ein Verkaufsschlager. Doch lassen sich die Vorteile aus dem privaten Bereich nicht auch in der Industrie nutzen? Auf Basis einer handelsüblichen Smart Watch und einer systematisch entwickelten Bedienoberflächen zeigt der Use Case, wie dies in einer Fabrik gelingt.

Die Anzahl der Plätze ist limitiert. Freie Plätze werden nach dem Eingang der Anmeldung vergeben.

Teilnehmende erhalten den Zugangslink einen Tag vorher per Mail. Das Angebot ist kostenfrei.

Für Fragen steht Ihnen gerne Herr Andreas Estner zur Verfügung: Tel.: 089/278 287 33, E-Mail: andreas.estner@vdma.org